Erasmus+

 Das Programm der europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport 2014 bis 2020

 Mit ihrem  Programm Erasmus+ will die EU das Kompetenzniveau und die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen verbessern und die allgemeine und berufliche Bildung sowie die Jugendarbeit modernisieren. Das Programm verfügt über ein Budget von 14,7 Milliarden Euro.

Erasmus+

Erasmus+ kann vom  Kindergarten bis zur Hochschule in Anspruch genommen werden. Es fördert grenzübergreifende Mobilität und Partnerschaften zwischenBildungs- und Ausbildungsstätten sowie Unternehmen.
Der neue Folder für Erasmus+ Schulbildung 2018:
Erasmus + for schools_DE_PRINT with ISBN.PDF


Erasmus+ in steirischen Schulen:

Seit Programmstart im Jänner 2014 bis Oktober 2017 wurden Finanzhilfen über 14.269.418,93 € in Bereich Schulbildung und 30.999.216,36 € Bereich Berufsbildung für Erasmus+ Prpjekte genehmigt. 193 Erasmus+ Projekte in den beiden Breichen wurden bzw. werden seit 2014 umgesetzt.

Die Erasmus+ Schulbildungs Statistik betreffend liegt die Steiermark in Österreich bei den gesamten Fördermittel (KA1 und KA2) mit 1.779.389 € von 4.717.101 € bundesweit an erster Stelle. 2017 wurden in der Steiermark 33 Erasmus+ Projekte genehmigt - bundesweit sind es 175 genehmigte Projekte. Mehr dazu hier.
Der Landesschulrat gratuliert den Projektträgern aus allen Schultypen zu diesem herausragenden Ergebnis.

Die erfolgreichen Schulen kann man den Auswahllisten auf der Homepage der Nationalagentur entnehmen.

Auswahllisten Mobilität Schulbildung

Auswahllisten Strategische Partnerschaften


Struktur des Erasmus+ Programms
Folgende schulisch relevante Aktionen können mit Erasmus+ umgesetzt werden:
  • Leitaktion 1 (bzw. Key Action 1 = KA1): Mobilität von Lernenden und Personal
  • Leiaktion 2 (bzw. Key Action 2 = KA2): länderübergreifende strategische Partnerschaften

Zudem sind die jeweiligen Leitaktionen in den jeweiligen Bildungsrahmen eingebettet zB Schulbildung


Erasmus+ wird von der euopäischen Kommission und den jeweiligen Nationalen Agenturen durchgeführt. Zudem bringen auch Netzwerke und Plattformen wie Eurydice-Netzwerk, eTwinning, School Education Gateway, nationale Erasmus+-Büros, etc.  ihr Wissen und ihre Erfahrung in die Durchführung von Erasmus+ ein. 


Neben den EU-Mitgliedsstaaten können alle Erasmus+-Projekte auch mit Partnerorganisationen aus Island, Liechtenstein, Norwegen, der ehem. jugoslaw. Republik Mazedonien und der Türkei durchgeführt werden.


Offen für sämtliche vorschulische Einrichtungen und Schulen aller Schultypen (auch Berufsbildung und Berufsschule)

Personalmobilität - Jobshadowing, Aus-Fort-Weiterbildung, Kongresse, Gastunterricht

Antrag über Schule, kein Antrag für Einzelpersonen. Das Programm zielt auf Qualitätssteigerung, Modernisierung des Unterrichts, Internationalisierung und ist Personalentwicklungsinstrument für Schulleitung und Schulaufsicht. Konsortialprojekte möglich (Schulbehörde und mindestens drei Schulen).

School-to-School Partnerships: Gut geförderte und sehr effiziente Alternative zu Sprachwochen. Thematische Zusammenarbeit mit mindestens einer Schule im europäischen Ausland. Gefördert werden Reise, Aufenthalt für LehrerInnen und SchülerInnen sowie zusätzlich nötige Ausgaben am Schulstandort bzw. im Partnerland. Belohnung für LehrerInnen aus dem Projektmanagementbudget.



Im Bereich der Berufsbildung können Auslandspraktika und strategische Partnerschaften mit Hilfe von Erasmus+ unterstützt werden.